Das Modellvorhaben "Dorf ist nicht gleich Dorf"

Das Modellvorhaben "Dorf ist nicht gleich Dorf" setzt an dem Potenzial der dörflichen Struktur, ihr Dorf gemeinsam zukünftsfähig zu entwickeln. Eine aktive Dorfgemeinschaft, ein reges Vereinsleben, ein konstruktiver Austausch zwischen Jung und Alt, Alteingesessenen und Neubürgern - das sind Voraussetzungen, die dazu beitragen können, dass ein Dorf lebendig und attraktiv bleibt. Die Bedingung dafür ist, dass Dorfbewohner Gelegenheiten haben, miteinander ins Gespräch zu kommen. Und: Sie sollten sich mit ihren Erfahrungen, Ideen, Problemanzeigen und Fähigkeiten an der Entwicklung ihres Dorfes beteiligen können.

Damit das gelingt, brauchen Dörfer kundige Menschen, die bereit sind, diese Strukturen zu stärken und Prozesse anzustoßen. In der Regel werden diese Aufgaben von den gewählten Gremien und den Vereinen wahrgenommen. Unter den Vorzeichen des demografischen Wandels braucht es oft eine ergänzende Kraft. Ein Dorfmoderationsteam kann dabei unterstützen, Menschen im Ort zu motivieren und zu aktivieren und verschiedene Bewohnergruppen zusammen zu bringen. Zudem unterstützen Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren bei der Moderation und Dokumentation von Dorfversammlungen und vermitteln zwischen modernem und traditionellem Dorfleben.

 

 

 

 

Dorfmoderation bedeutet: Zukunft des Dorfes gemeinsam gestalten: Jung und Alt zusammen - Demokratie leben - Dorfentwicklung geht alle etwas an!

Am Stand erwarten Sie engagierte Dorfmoderatoren aus Südniedersachsen und informieren Sie über ihre gestalteten und gelebten Dorfprozesse, die bereits laufenden und umgesetzten Projekte sowie über die weiteren Planungen. Seien Sie gespannt und lassen Sie sich einladen in die lebendigen Dörfer im ländlichen Raum in Südniedersachsen. Die Dorfmoderatoren freuen sich auf einen interessanten Erfahrungsaustausch mit Ihnen.